Kritik an Verzögerung der B 239-Sanierung UWG macht bevorstehende Wahl verantwortlich

Eine Verzögerung des Baubeginns bei der Sanierung der B239 in Sundern kritisiert die UWG. Und die Wählergemeinschaft hat auch schon einen Grund ausgemacht, warum es nicht weitergeht: Die bevorstehende Kommunalwahlen.

"Anstelle eines raschen Baubeginns in diesem Frühjahr nach Beendigung der nicht vorhandenen Frostphase in diesem Jahr wird erst gewartet bis die Kommunalwahlen vorüber sind", kritisiert Dirk Nölkenhöner in einer Mitteilung. Dies geschehe wohl, "um keinen Frust und Ärger aufkommen zu lassen, die eine Bauphase eine Wahlentscheidung eventuell negativ beeinflussen könnten", heißt es in dem Schreiben weiter.

Auch danach mutmaßt Nölkenhöner, werde es nur auf Sparflamme weitergehen, denn: "In den Sommerferien werden die Baufirmen auch nicht das volle Personal zur Verfügung haben wegen den Schulferien." Ein zügiger Baubeginn hätte für die ganze Gemeinde die negativen Begleiterscheinungen sicherlich minimiert, schließlich sei das Projekt "nicht erst seit gestern in Planung. Die Gelder liegen auch bereit." Nölkenhöner: "Vorausschauende und weitsichtige Planung wäre zum Wohle aller gewesen."